Über meine Seifen

Meine pflanzlichen Fette wie Kokosöl, Palmöl, Sheabutter und Kakaobutter, sowie Öle wie Olivenöl, Sonnenblumenöl, Hanföl und Mandelöl sind alle aus kontrolliert biologischem Anbau. Wenn ein Rohstoff nicht in Bioqualität erhältlich ist, verwende ich Öle, die für die Kosmetikherstellung zugelassen sind und von den Herstellern auf Schadstoffe untersucht wurden. Dies wird mir mit einem Zertifikat bescheinigt.

Tierische Fette verwende ich nicht. Aber Milch, Joghurt und Honig darf in meine Seifen. Die Lauge ist aus Natriumhydroxid (früher auch Pottasche oder Sodaasche). Das NaOH löst man unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen in destilliertem Wasser, Kräutertees, Säften, gefrorener Milch oder anderen Flüssigkeiten auf und gibt es temperiert zu den Fetten und Ölen.
Keine Angst – nach dem Verseifungsprozess ist in der Seife keine Lauge mehr nachweisbar.

Das Verhältnis Lauge zu Fett wähle ich so, dass ich einen Laugenunterschuss (LU) von 6 – 12% habe, das heißt, dass nur 88 – 94% der Fette mit der Lauge verseift werden. Der Rest bleibt für die Pflege der Haut unverseift übrig.
Und meistens kommt noch ein Schuss eines besonders reichhaltigen Öls, wie z. B. Wildrosenöl, Arganöl oder Jojobaöl als zusätzliche Pflege in den Seifenleim. Dieser ruht dann für 24 – 48 Stunden in der Form. Nach dem Ausformen und Schneiden dürfen die Seifenstücke noch 4 – 6 Wochen, reine Olivenölseifen mindestens 8 Wochen – besser noch 3 Monate, ruhen. In dieser Zeit sinkt der ph-Wert der Seife auf einen leicht basischen Wert von ca. 8 – 9.